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Und leise rieselt der Schnee am 21. November 

Und leise rieselt der Schnee am 21. November 

„Und leise rieselt der Schnee am 21. November – Elisabeth von Sydow“

Heute stellle ich euch ein leise und doch mit einem ernsten Thema versehenden Buch vor. Es geht um Schuld, Erkenntnis und das wirklich wichtige Thema Organspende. Dieses Buch berührt durch seine guten Recherchen und seinen Figuren. Das Buch „Und leise rieselt der Schnee am 21. November“ von Elisabeth von Sydow ist viel mehr als nur ein Liebesroman.

Danke liebe Elisabeth von Sydow für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares.

📘Buchdetails:

ISBN:B089NW5VSS

Sprache:Deutsch

Ausgabe:E-Buch Text

Umfang:530 Seiten

Verlag:

Erscheinungsdatum:03.06.2020

 

📘Klappentext:

 

Zermarternde Schuld – die fühlte sie, als sie dem Mann ihrer verstorbenen Schwester erstmals gegenüberstand.
Siedend heiße Wut – diese überkam ihn, als er in das Antlitz seiner Schwägerin blicken musste, die für den Tod seiner Frau mitverantwortlich war.
*****
Ebha findet sich inmitten einer Familientragödie wieder, als ihre große Schwester Briana an den Folgen jener OP stirbt, die Ebha das Leben rettet. Ref bleibt als Witwer zurück, als er seine Frau Briana verliert, die ihrer Schwester helfen wollte. Zwei gebrochene Herzen, ein Schicksal und die Hoffnung auf einen Neuanfang.


„Und leise rieselt der Schnee am 21. November“ ist eine berührende Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die eigentlich schon aufgegeben haben.

📘Meinung:

Das Cover und der Titel passen so wunderbar zu dieser Handlung und den Themen in ihm. Es ist ruhig und doch schaut man es sich gerne mehrfach an. Es spricht den Leser auf eine Art und Weise an, die weder schrill und laut ist, sondern ruhig und still. Solche Cover finde ich wunderbar und sie heben sich so schön von den klassischen, gehypten Farbexplosionen mancher Bücher ab.

Die Autorin erschafft mit ihren Worten ein Liebesroman, der die ernsten Seiten berührt. Man folgt den Personen mit ihren Emotionen, wie Schuld, Hass, Liebe und Selbstaufgabe auf ihren Weg. Ab und an hätte es nicht ganz so ausgeschmückt, fast schon übertrieben sein müssen. Aber trotzdem erreicht die Autorin es, dass die bedrückenden/ernsten Themen nicht den Leser erschlagen und deprimiert zurücklassen.

Die Figuren Ebha und Ref machen eine Entwicklung durch, in der man ihre Beweggründe und Emotionen sehr viel besser verstehen kann. Denn am Anfang sind sie dem Leser noch nicht nah. Beide haben Ecken und Kanten und das macht sie aus.

Ref, der einsame Bär, der sich seiner Trauer um Briana verschrieben hat und auf der anderen Seite Ebha, die sich Vorwürfe zum Tod Briana´s macht. Und doch treffen sie aufeinander. Es entwickelt sich trotz des Themas Organspende eine Tiefe, die den Leser noch lange beschäftigen wird. Dem Leser wird deutlich wie kurz das Leben ist und wie wenig der Mensch darauf Einfluß nehmen kann. Also passt auf euch auf und kümmert euch um eure Gesundheit – das ist eine der wichtigsten Aussagen aus dem Buch.

📘Fazit:

Dieses Buch zeigt einem, dass man nie aufgeben darf Hoffnung zu haben. Ich kann es nur empfehlen.

📘Bewertung:

5 von 5 Blümchen

🌺🌺🌺🌺🌺

 

Eure Fleur 🌹

📘Diese Rezension ist meine persönliche Meinung und Empfehlung. Sie muss nicht dem Geschmack/Empfindung anderer Leser entsprechen.

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