Fleurs Bücherwelt

Autoreninterview Rita Roth

🌸Autoreninterview mit Rita Roth – Ostfrieslandkrimi🌸

Hallo Frau Roth, vielen Dank dass Sie sich die Zeit für das Interview nehmen. Ihr neues Buch „Inselwelle“ ist gerade erschienen und ich freue mich, dass sie mir ein paar Fragen beantworten.

Das mache ich doch gern.

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🧚‍♀️Würden Sie uns mit eigenen Worten erzählen, worum es in Ihrem neuen Krimi geht?

In meinem neuesten Ostfrieslandkrimi geht es um einen Mord an dem Star des dreitägigen Musikfestivals Inselwelle. Nach dem Auftritt der Band Longrock wird ein gigantisches Feuerwerk gezündet. Doch Frontmann Jojo erlebt es nicht mehr, er bricht auf der Bühne zusammen. Hobbyermittlerin Gretje Blom sitzt in der ersten Reihe, für sie steht fest: Der böse Fluch hat wieder zugeschlagen, es handelt sich hier um Mord! 

🧚‍♀️ Gretje Blom ermittelt – eine toughe Protagonistin. Mögen Sie kurz erzählen, wie diese Figur entstanden ist? Was macht Gretje aus?   

Ihren ersten Auftritt hat Gretje Blom in meinem Liebesroman Sanddornküsse & Meer. Ich muss immer noch schmunzeln, wenn ich an die Szene denke, als sie … (Tut mir leid, ich kann ja nicht alles verraten!). Jedenfalls hab ich beim Schreiben selbst viel Spaß mit Gretje gehabt und sie hat die Herzen vieler Leserinnen und Leser erobert. Natürlich wird sie nicht von jedem gemocht, aber darauf legt die eigenwillige Ostfriesin auch keinen Wert. In dem Liebesroman spielt sie noch eine Nebenrolle, die ihr aber bald nicht mehr genügt. Was Gretje ausmacht? – Sie lässt sich nichts vorschreiben, hat eine eigene Meinung, nicht immer zur Freude anderer, und einen Dickschädel. Hinzu kommt ihr Humor, ihre Sprüche, eine gute Portion Neugier und unbändige Lebensfreude. Sie will sich auf ihre alten Tage nicht langweilen, sondern ist lieber da, wo das Leben tobt. Norderney! 

🧚‍♀️Steckt viel von Ihnen in ihrer Gretje? Und wenn ja, was?

Klares Nein – obwohl ich mich ihr sehr nah fühle, wenn ich eine neue Story beginne. Dann kommt es vor, dass ich mit Gretje Blom Zwiesprache halte. 

F.: Die Insel Norderney ist ja oft ihr Schauplatz für ihre Bücher. Was lieben sie an der Insel und besonders an Ostfriesland? 

Norderney ist wie eine zweite Heimat für mich. Anfang der Neunziger war ich zum ersten Mal mit Kind da und habe mich in die Insel verliebt. Die Inselliebe habe ich an meine Tochter weitergegeben. Seitdem fahre ich jedes Jahr, zumindest für ein paar Tage, auf meine Insel. Ich liebe diese Weite, nur Himmel und Meer, das Wolkenspiel, die Sonnenuntergänge, das Norderneyer Bier, das unbeständige Wetter, die salzige Luft, Spaziergänge am Meeressaum, die Dünenlandschaft, die netten Lokale usw. Aber das alles bietet wohl auch jede andere ostfriesische Insel. Ich persönlich finde es reizvoll, dass man auf Norderney absolut seine Ruhe haben kann, aber dass man an Schietwettertagen auch mal shoppen gehen kann. 

An Ostfriesland liebe ich ebenfalls diese Weite, die komischen Ortsnamen und die aufrichtige Art der Menschen, die ich vor Ort kennengelernt habe. 

🧚‍♀️Haben Sie einen Lieblingsort, an dem sie schreiben?

Am liebsten schreibe ich zu Hause. Ein Arbeitszimmer habe ich leider nicht, meine Schreibecke ist ins Schlafzimmer integriert. Sollte ich vielleicht Erotik schreiben? Gern sitze ich mit meinem Laptop auch in einem Café, zurzeit allerdings nicht. 

🧚‍♀️Wie hat es sich angefühlt das erste Buch es zu veröffentlichen?

Es war unbeschreiblich, als ich unter meinen ersten Roman Mirabella das Wort Ende gesetzt habe. Es dauerte, bis ein kleiner Verlag es in sein Programm aufnahm. Als es dann soweit war und ich mein Buch in Händen hielt, platzte ich vor Stolz. Ich organisierte meine erste Lesung, sie wurde ein voller Erfolg. Meinen Freunden und allen, die mir in der Zeit Mut gemacht haben, bin ich immer noch sehr dankbar. Zusammengefasst könnte man sagen: Es ist ein geiles Gefühl! Ähnlich wie nach einer Geburt, wenn man sein Baby in den Armen hält.

🧚‍♀️ Gibt es für Sie bestimmte Schreibrituale, die Sie für ihre kreativen Prozesse benötigen?

Nein, ich habe keine festen Schreibrituale und auch keine festen Schreibzeiten. Das ist ja das Schöne am Autorenleben, dass ich mir die Zeit so einteilen kann, wie es passt.

🧚‍♀️ Welche Autoren lesen Sie selber gerne?

Diese Frage möchte ich umgehen, es gibt sehr viele tolle Autoren. Ich mag mich nicht langweilen beim Lesen, sondern möchte in eine Geschichte hineingezogen werden. Seit ich selber schreibe, lese ich irgendwie auch anders.  

🧚‍♀️Haben Sie einen Lieblingsautor?

Nein.

🧚‍♀️ Gibt es schon neue Schreibprojekte, und wenn ja, mögen Sie uns etwas dazu erzählen?

Ja, es gibt schon neue Schreibprojekte. Der siebte Fall für Gretje Blom ist in Vorbereitung und wird Anfang nächsten Jahres erscheinen. Natürlich spielt der Krimi wieder auf Norderney.

Parallel dazu schreibe ich an einem Herzensprojekt in Sachen Liebe. Meine Protagonistin heißt Pauline, sie ist Anfang dreißig und Zahnarzthelferin in einer größeren Stadt. Der Rest ist noch geheim. Wann es veröffentlicht wird, ebenso. Wenn Ihr meinen Newsletter www.ritaschreibt.de  abonniert, halte ich Euch auf dem Laufenden. Grins!

🧚‍♀️Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, sich meinen Fragen zu stellen!

Danke für das tolle Interview!

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