Fleurs Bücherwelt

Operation Gay Bomb

„Operation Gay Bomb“

Das Buch „Operation Gay Bomb“ von Symone Hengy durfte ich lesen und es ist ein Wiedersehen mit Alexander Buschbeck, der nun als Privatermittler arbeitet und einen recht los wirkenden Fall annimmt. Doch ob der Fall einfach zu lösen ist und wie mir das Wiedersehen mit Buschbek gefallen hat, könnt ihr hier gleich lesen.

Danke liebe Symone für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares.

📘Buchdetails:

ISBN:9783967410112

Sprache:Deutsch

Ausgabe:Flexibler Einband

Umfang:448 Seiten

Verlag:Hybrid Verlag

Erscheinungsdatum:06.12.2019

📘Klappentext:

Leichen, deren Körper sich in kürzester Zeit auflösen, und ein Klient mit unglaubwürdiger Geschichte. Welche Ziele verfolgt ein Bund aus ehemaligen Ostblock-Agenten? Und was verbirgt sich hinter dem Unglück in den Österreichischen Alpen?
Völlig unvermittelt geraten die Hauptkommissarin Marlies Bender und der Privatermittler Alexander Buschbeck ins Dickicht geheimdienstlicher Aktionen.
Scheinbar zufällige Ereignisse folgen einem ausgeklügelten Konzept, einem ungeheuerlichen Plan tödlicher Selbstjustiz.

📘Meinung:

Das Titelbild zeigt ein Biohazard Zeichen, welches an einer alten Gittertür hängt. Der Titel ist prägnant in weißer Schrift und insgesamt dominiert die Überschrift das recht dunkel gehaltene Bild. Ich finde es schlicht und doch passend für die Handlung.

Die Autorin hat sich mit einem nicht sehr einfachen und doch bei näheren Betrachtung recht realistischenThema beschäftigt. Was wäre wenn man biochemische Waffen entwickeln würde, die sich auf das sexuelle Verhalten des Gegners auswirken würden?

Um eine solche Waffe geht es in dem Buch, denn eine Figur ist an der Entwicklung dran und die Autorin beschriebt das Ganze so realistisch und detailreich, dass man sich als Leser fragt, wäre das wirklich möglich und wenn ja, wäre das wirklich sehr erschreckend. Wenn man es genau und historisch betrachtet, wäre es nur eine Weiterentwicklung der Ideen aus dem 2. Weltkrieg mit moderner Technik und Wissen.

Die Handlung wird zuerst in zwei Erzählsträngen erklärt. Zum einem haben wir Alexander Buchbeck, der als Privatermittler einen Auftrag annimmt und die Tochter von Michael Groth annimmt. Zum anderen kommt die junge Hauptkommissarin Marlies Bender, die es mit einer Leiche zu tun bekommt, die sich nach kürzester Zeit in eine breiige Masse auflöst. Was es mit den beiden Fällen aus sich hat, verrate ich nicht. Nur so viel, die Auflösung ist gruselig und doch sehr gut passend. Der rote Faden wird zum Ende zusammengeführt mit einer Spannung, die einem das Buch nicht aus den Händen legen lässt.

Die Figuren sind alle passend, sie könnten wirklich so existieren und dadurch verschwimmt hier schnell die Grenze zischen Fiktion und Realität. Denn ein solcher Fall könnte sich tatsächlich irgendwo auf der Welt abspielen – vielleicht hat es das sogar schon und man hat es nur nicht erfahren….

📘Fazit:

Faszinierendes, spannendes Lesevergnügen.

📘Bewertung:

5 von 5 Blümchen

🌺🌺🌺🌺🌺

Eure Fleur 🌹

📘Diese Rezension ist meine persönliche Meinung und Empfehlung. Sie muss nicht dem Geschmack/Empfindung anderer Leser entsprechen.

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