Fleurs Bücherwelt

Despektion

„Despektion – Frank Lauenroth“

Ich habe das Buch „Despektion“ von Frank Lauenroth gelesen und möchte euch gerne meine Meinung zu diesem Thriller sagen, der sehr viele Sci-Fi Anteile besitzt. Ob mir das gefiel, erfahrt ihr hier.

Danke lieber Empire Verlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares.

📘Buchdetails:

ISBN:9798656574730

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 300 Seiten

Verlag: Independently published

Erscheinungsdatum: 26.06.2020

📘Klappentext:

Trevor öffnet die Urne.

Der Wind greift hinein und stürzt die feinen Aschepartikel seiner Mutter hinab in die Schluchten aus Stein und Glas, reißt sie wenige Meter von ihm entfernt nach oben und dann fort aus seinem Blick.

Seine Gedanken kreisen um ihre letzten Worte an ihn: „Du wirst es verstehen. Bald wirst du es verstehen …“

Trevor hatte seiner Mutter nie nahegestanden, doch diese Worte drangen in sein Innerstes. Er hätte in diesem Moment einen Schlussstrich ziehen und das anstehende Erbe ausschlagen können, doch wer würde 42 Millionen Dollar ablehnen? Es gibt nur eine einzige Klausel, eine Bedingung: Er muss Mitglied im ‚Simon Club‘ werden. Noch ahnt er nicht, welch hohen Tribut dies von ihm fordern wird.

Ein Thriller, der seinem Titel mehr als gerecht wird. Despektion bedeutet nichts anderes als Verachtung.

📘Meinung:

Das Cover zeigt wie zwei blutverschmierte Hände in Handschuhen ein Schild mit dem Namen Despektion hochhalten. Das Bild verrät nichts zu dem Thriller und man muss es mögen. Ehrlich gesagt, hätte ich mir nur wegen dem Cover jetzt nicht unbedingt das Buch gekauft.

Der Autor beschreibt in zwei Zeitebene die Erlebnisse von Trevor Man und seinen ehemaligen Jugendfreund Barnaby McGuiness. Die Art, wie der Autor schreibt lässt den Leser schnell durch die Seiten fliegen. Doch man er es dem Leser gleichzeitig nicht leicht, mit den Protagonisten warm zu werden. Besonders mit Trevor wurde ich nicht warm. Er war unsympathisch und seine Erkrankung hat er mir zu sehr in den Vordergrund gespielt.

Er trinkt viel Whiskey und lebt irgendwie in den Tag hinein. Durch den Tod seiner Mutter erbt er viel Geld und die Mitgliedschaft in einem recht undurchsichtigen Club. Nach und nach werden die Fäden zusammen getan und es ergibt sich ein Gesamtbild. Wer hier sofort rasche Action erwartet, sollte dieses Buch nicht lesen. Denn die Spannung baut sich sehr langsam auf und irgendwie war es nicht rund.

Der hohe Anteil an Sci-Fi Teilen, war für mich unglaubwürdig. Die Idee, die dahinter steckt, Krankheiten durch Genetik zu heilen bzw. zu beherrschen ist nicht neu. Hier aber wirkte die Idee sehr weit hergeholt und total unrealistisch. Für mich war es nichts.

Die einzige Nebenfigur die mir persönlich am Besten gefallen hat, war der Spielemacher. Die Figur brachte Schwung in die doch sehr ruhige Geschichte rein und der Thriller war erst mit dem Spielemacher spannend. Ich würde dem Buch nicht die Klassifizierung Thriller geben, denn der Thrill war gering und nicht wirklich da. Die Grundidee und die Überlegungen mit den beiden Kontrahenten hätte mehr Tiefe bekommen können. Zwar wurde am Ende alles aufgelöst, doch fehlte mir ein einigen Stellen die Logik.

📘Fazit:

Ein sich langsam entwickelnder Thriller, die einige Schwächen hat.

📘Bewertung:

3 von 5 Blümchen

🌺🌺🌺

Eure Fleur 🌹

📘Diese Rezension ist meine persönliche Meinung und Empfehlung. Sie muss nicht dem Geschmack/Empfindung anderer Leser entsprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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