Fleurs Bücherwelt

Suche mich nicht

„Suche mich nicht“

Da ich gerne spannende Bücher lese, bin ich auf Harlan Coben gestoßen und möchte euch heute meine Meinung zu dem Buch „Suche mich nicht“ zeigen. Eigentlich hat schreibt er sehr gut und fesselnd, aber mit diesem Buch bin ich nicht so richtig warm geworden. Warum, könnt ihr hier lesen.

Danke lieber Goldmann Verlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares.

📘Buchdetails

ISBN: 9783442490622
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 480 Seiten
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum:20.07.2020

📘Klappentext:

Für Simon wird ein Alptraum wahr, als seine Tochter Paige von einem Tag auf den anderen verschwindet. Hinterlassen hat sie die klare Botschaft, dass sie nicht gefunden werden will. Panisch begibt sich Simon dennoch auf die Suche, und als er Paige im Central Park tatsächlich entdeckt, erkennt er sie kaum wieder. Denn diese junge Frau ist verstört und voller Angst. Sie flieht vor ihm, und Simon hat nur eine Chance, wenn er seine Tochter retten will: Er muss ihr in die dunkle und gefährliche Welt folgen, in deren Sog sie geraten ist. Was er dort entdeckt, reißt ihn und seine gesamte Familie in den Abgrund …

📘Meinung:

Das Cover ist keins, welches sehr auffällig ist oder einem sofort in den Blick fällt. Es ist okay.

Der Autor schreibt wieder über sein „Hauptthema“, das Verschwinden einer nahestehenden Person. Er schreibt spannend und doch fehlt mir nach ein paar Kapiteln die Lust. Denn es wurde mit jedem weiteren Kapitel, mit jeder weiteren Seiten irgendwie immer unrealistischer. Schon beinahe zu ausgedacht. Das Ganze wirkt wie aneinander gereiht, nur um Seiten zu produzieren.
Das ist das erste Buch von Harlan Coben, welches mich enttäuscht hat.

Die Protagonisten sind gut beschrieben, vor allem Simon glaubt man seine Verzweiflung während der Suche nach seiner Tochter, aber die ganze Sache mit dem Shitstorm und dem Mord sind eher sehr unglaubwürdig, als dass sie in die Handlung gut passen. Simon´s Frau dagegen ist alles andere als eine Sympathieträgerin, sie hat ihre Tochter schon an die Drogen aufgegeben. Sie wirkt nicht wie eine Mutter, die sich um ihr Kind sorgt. Das wirkt kalt und unnahbar. Insgesamt fehlt den Figuren Tiefe und sie wirken farblos.

Die Perspektivwechsel in der Handlung halten die Spannung sehr gering und wirken, je mehr man liest einfach nur sehr unrealistisch. Die zweite Hälfte wird durch ein weiteres Element ergänzt und ich finde, dass das nicht passt. Das hätte nicht sein müssen. Die Lösung ist schnell abgehandelt und für mich alles andere als optimal. Als Leser konnte man kaum mitraten, weil die Lösung so konstruiert wirkt, als wenn der Autor selber nicht so richtig wusste, wie es enden sollte. Die Fäden der Handlung passten nicht zusammen, die „Abarbeitung“ der Fälle war irgendwie so, als wenn, man muss ja ein Ende schrieben. Sinnlos und irgendwie habe ich mich durch das Buch gequält, in der Hoffnung irgendwo noch einen spannenden Plot zu bekommen. Doch leider bin ich enttäuscht worden.

📘Fazit:

Anders als erwartet und doch enttäuscht.

📘Bewertung:

3von 5 Blümchen
🌺🌺🌺

Eure Fleur 🌹

📘Diese Rezension ist meine persönliche Meinung und Empfehlung. Sie muss nicht dem Geschmack/Empfindung anderer Leser entsprechen.

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